Freunde, die sich selbst spielen, eine Party, die zur Hölle wird – und am Ende wartet das Himmelstor. Seth Rogen und Evan Goldberg haben mit „Das ist das Ende“ eine Apokalypse-Komödie geschaffen, die echte Freundschaften mit biblischem Zorn verbindet und prominente Gäste wie Rihanna oder Emma Watson nicht ungeschoren davonkommen lässt.

Erscheinungsjahr: 2013 ·
Regisseure: Seth Rogen und Evan Goldberg ·
IMDb-Bewertung: 6,6/10 ·
Länge: 107 Minuten ·
Genre: Fantasy-Komödie ·
Sprache: Englisch

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob jemals eine Fortsetzung erscheinen wird.
  • Die genauen Gründe für den Ausstieg von Emma Watson bleiben teilweise spekulativ.
  • Ob alle Cameo-Auftritte (z. B. Rihanna, Channing Tatum) vor Ort gedreht wurden.
3Zeitleisten-Signal
  • US-Premiere am 12. Juni 2013 (Rhein-Wied-News).
  • Deutscher Kinostart am 29. August 2013 (Kino-Magazin Filmstarts).
4Wie es weitergeht
  • Bisher keine offizielle Ankündigung einer Fortsetzung (Rhein-Wied-News).
  • Der Film ist auf Netflix (Deutschland) verfügbar (Streaming-Plattform Netflix).

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Daten des Films zusammen.

Schlüsselfakten auf einen Blick
Merkmal Wert
Originaltitel This Is the End
Erscheinungsjahr 2013
Regisseure Seth Rogen und Evan Goldberg
Hauptdarsteller Seth Rogen, James Franco, Jonah Hill, Jay Baruchel, Craig Robinson
Laufzeit 107 Minuten
FSK Ab 16 Jahren
Sprache Englisch (deutsche Synchronisation verfügbar)

Wie endet der Film „Das ist das Ende“?

Die Handlung von „Das ist das Ende“

  • Jay Baruchel besucht Seth Rogen in Los Angeles, beide gehen zu einer Party bei James Franco (Rhein-Wied-News).
  • Kurz nach der Ankunft brechen apokalyptische Ereignisse aus: Erdbeben, Feuerstürme und dämonische Wesen (Nachrichtenmagazin Der Spiegel).
  • Die größeren Stars – Rihanna, Paul Rudd, Jason Segel – werden schnell getötet; die fünf Hauptfiguren verschanzen sich im Haus (Der Spiegel).

Die Gruppe muss ihre Egoismen überwinden, um die Nacht zu überstehen. Der Spiegel nennt es eine „Buddy-Komödie im Apatow-Stil“ (Der Spiegel).

Fazit: Der Film parodiert nicht nur die Apokalypse, sondern auch die öffentlichen Rollen seiner Darsteller – das ist der eigentliche Witz.

Überlebt irgendjemand die Apokalypse?

  • Von den Partygästen überleben am Ende nur Seth Rogen, Jay Baruchel, James Franco, Jonah Hill und Craig Robinson – sie werden in den Himmel aufgenommen (Der Spiegel).
  • Emma Watson stirbt durch einen Dämon, ebenso Rihanna, Channing Tatum und andere Cameos (Rhein-Wied-News).

Die Botschaft: Nur wer aufrichtige Freundschaft und Vergebung lebt, kommt durch. kritiken.de spricht von einer Mischung aus Klamauk und Moral (Filmkritik-Website kritiken.de).

Fazit: Die Himmelfahrt der fünf Hauptfiguren untergräbt bewusst jeden moralischen Zeigefinger – das ist der Clou der Inszenierung von Rogen und Goldberg.

Was war die Katastrophe?

  • Es handelt sich um die biblische Apokalypse – Hölle öffnet sich, Sünder werden in den Abgrund gerissen (Der Spiegel).
  • Die Ursache wird nie explizit genannt; die Katastrophe dient als moralisches Strafgericht.

Der Clou: Die Figuren müssen sich ihrer eigenen Sündhaftigkeit stellen – und das in einer Komödie. Die Ernsthaftigkeit des Themas wird durch ständige Selbstironie gebrochen.

Lohnt es sich, den Film This Is the End anzusehen?

Kritiken und Bewertungen

Warum das wichtig ist

Die 83 % bei Rotten Tomatoes zeigen, dass die Fachkritik den Humor mehrheitlich trägt – eine seltene Einigkeit bei einer apokalyptischen Komödie, die ihre eigenen Stars aufs Korn nimmt.

Was macht den Film sehenswert?

  • Selbstparodie der Schauspieler: Jeder spielt eine überzeichnete Version seiner selbst (epd Film).
  • Temporeicher Mix aus Horror, Slapstick und Wortwitz.
  • Gastauftritte von über 20 Prominenten, oft in absurd-tödlichen Szenen.

Eine Videoanalyse auf YouTube bezeichnet die Grundidee als reizvoll, die Umsetzung jedoch als „misslungen“. Dennoch: Für Fans von Seth Rogen und seinen Kollegen ist der Film ein Pflichtprogramm.

Fazit: Wer Meta-Humor und selbstironische Hollywood-Satire mag, kommt auf seine Kosten. Wer eine klassische Handlung erwartet, wird enttäuscht.

Upsides

  • Gelungene Selbstparodie der Hauptdarsteller
  • Hohe Dichte an prominenten Gaststars
  • Tempo- und ideenreicher Mix aus Horror und Komödie
  • Kurze Laufzeit (107 Minuten) – kein Overkill
  • Von der Kritik mehrheitlich positiv bewertet (83 % RT)

Downsides

  • Humor sehr geschmacksabhängig – wer Rogen/Franco nicht mag, wird wenig Freude haben
  • Handlung dünn – Plot dient nur als Gerüst für Gags
  • Vorhersehbarer Verlauf für Kenner des Genres
  • Einige Cameos wirken erzwungen
  • FSK 16 – für jüngere Zuschauer ungeeignet

„Es ist eine Buddy-Komödie im Apatow-Stil – nur dass die Apokalypse dazwischenfunkt.“

Nachrichtenmagazin Der Spiegel

„Die Stars spielen sich selbst und treiben das Spiel mit den Erwartungen des Publikums auf die Spitze.“

Kino-Magazin Filmstarts

Für Zuschauer, die bereit sind, sich auf den anarchischen Humor einzulassen, bietet „Das ist das Ende“ einen unterhaltsamen Abend. Wer jedoch eine stringente Handlung oder tiefgründige Charaktere sucht, wird enttäuscht. Der Film lebt von der Chemie seines Ensembles und dem Mut, die eigene Branche aufs Korn zu nehmen. Für Fans von Seth Rogen, James Franco und Jonah Hill ist er ein Muss – alle anderen sollten vorher einen Blick in die Kritiken werfen. Die Entscheidung hängt vor allem von der Toleranz gegenüber Slapstick und Meta-Witzen ab. Die Frage, ob sich der Film lohnt, beantwortet letztlich jeder Zuschauer selbst – die nüchterne Einordnung der Fakten hilft dabei.

Wo läuft der Film „Das ist das Ende“?

Streaming auf Netflix

  • Der Film ist auf Netflix (Deutschland) im Abo enthalten (Streaming-Plattform Netflix).
  • Originaltitel auf Netflix: „This Is the End“.

Alternativen zu Netflix

Quelle: Preisangaben basieren auf aktuellen Abfragen der genannten Dienste.

Die Vielfalt an Anbietern macht den Film leicht zugänglich – ein Grund, warum er auch zehn Jahre nach der Kinoauswertung noch oft gestreamt wird.

Fazit: Die Streaming-Verfügbarkeit auf Netflix und weiteren Plattformen sorgt dafür, dass Interessierte den Film jederzeit unkompliziert finden.

Warum verließ Emma Watson das Set von „This Is the End“?

Der Vorfall am Set

  • Emma Watson sollte in einer Szene ohne ihr Wissen einen Joint rauchen – eine Geste, die gegen die Absprache mit ihrer Agentin verstieß (Der Spiegel).
  • Sie verließ das Set, nachdem die Produktion die Szene nicht änderte.

Seth Rogens Aussage

  • Regisseur Seth Rogen bestätigte später, dass Watson sich unwohl fühlte und die Szene nicht drehen wollte (YouTube-Interview).
  • Ihr Auftritt im Film besteht aus bereits gedrehtem Material; die nicht abgesprochene Szene wurde nicht verwendet.
Der Haken

Die genauen Umstände bleiben teilweise Spekulation – weder Watson noch Rogen haben je eine detaillierte Stellungnahme veröffentlicht. Das bedeutet: Die Vorfälle sind dokumentiert, aber nicht abschließend geklärt.

Die Episode zeigt, wie schmal der Grat zwischen improvisiertem Humor und professionellen Grenzen in der Filmindustrie sein kann. Für Watson blieb der Vorfall folgenlos; sie arbeitete später wieder mit Rogen zusammen.

Fazit: Emma Watsons Ausstieg am Set bleibt ein Lehrstück über Grenzen in der Filmproduktion – und zeigt, dass selbst bei einer Komödie nicht alles lustig ist.

Gibt es eine Fortsetzung von „Das ist das Ende“?

Zukunft der Reihe

  • Bisher gibt es keine offizielle Ankündigung eines zweiten Teils (Rhein-Wied-News).
  • Rogen und Goldberg haben in Interviews immer wieder angedeutet, dass eine Fortsetzung möglich, aber nie konkret geplant sei.

Rollen von Rihanna und Channing Tatum

  • Rihanna spielt sich selbst und wird von einem Dämon getötet (Der Spiegel).
  • Channing Tatum hat einen kurzen Cameo-Auftritt als sich selbst – er stirbt ebenfalls früh.

Die Cameos sind bewusst absurd und tragen zur selbstironischen Note des Films bei. Ob die Figuren in einer Fortsetzung wieder auftauchen könnten, bleibt offen.

Fazit: Fans müssen sich gedulden – eine Fortsetzung ist nicht in Sicht, aber auch nicht ausgeschlossen. Seth Rogen und Evan Goldberg bleiben mit anderen Projekten beschäftigt.
Weitere Quellen

herzogtheater.de

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert der Film „Das ist das Ende“?

107 Minuten (Rhein-Wied-News).

Wer hat Regie geführt?

Seth Rogen und Evan Goldberg – ihr Regiedebüt (epd Film).

Ist der Film für Kinder geeignet?

Nein, die FSK-Freigabe ist 16 Jahre (Rhein-Wied-News).

Welche Musik wird im Film verwendet?

Der Soundtrack umfasst unter anderem Songs von Black Sabbath, The Rolling Stones und Kanye West.

Gibt es eine deutsche Synchronisation?

Ja, eine deutsche Synchronfassung ist auf allen Streaming-Plattformen und bei Kauf/Leihe verfügbar.

Wie ist die IMDb-Bewertung des Films?

6,6/10 (IMDb).

Wer spielt sich selbst im Film?

Fast alle Hauptdarsteller und zahlreiche Cameo-Gäste wie Rihanna, Channing Tatum und Emma Watson.

Ist „Das ist das Ende“ eine Satire?

Ja, der Film parodiert das eigene Star-Image und die Mechanismen Hollywoods (Der Spiegel).