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King Kongs: Alle Filme in Reihenfolge, Fakten und Bedeutung

Fast 100 Jahre ist es her, dass ein Riesenaffe die Leinwand zum Beben brachte – King Kong, eine Figur zwischen zerstörerischer Wucht und tragischer Einsamkeit. Dieser Leitfaden zeigt die chronologische Reihenfolge aller King-Kong-Filme und beleuchtet seine wechselvolle Deutungsgeschichte.

Erster Film: 1933 ·
Anzahl Filme (gesamt): über 12 ·
Größe (Original): ca. 7,6 m ·
Schöpfer: Merian C. Cooper ·
Bekannteste Neuverfilmung: 2005 von Peter Jackson

Kurzüberblick

1Ursprünge (1933)
2Klassische Ära (1960er–1970er)
3Neuinterpretation (2005)
4MonsterVerse (2017–2024)
  • Kong: Skull Island (2017) (Wikipedia (Filmlexikon))
  • Godzilla vs. Kong (2021) (Popverse (Franchise-Experten))
  • Kong als Titanus Kong (Wikipedia (Filmlexikon))

Fünf Kennzahlen, eine Konstante: King Kong wuchs mit jeder Dekade – von 7,6 Metern im Original bis zur über 100 Meter hohen Titan-Version im MonsterVerse.

Eckdaten Wert
Erstes Erscheinen 1933
Schöpfer Merian C. Cooper
Heimatinsel Skull Island
Größe (variiert) 7,6 m (1933) bis über 100 m (MonsterVerse)
Anzahl offizieller Filme 12 (Stand 2025)

In welcher Reihenfolge erschienen die King Kong Filme?

Chronologische Liste der Hauptfilme

  • 1933King Kong und die weiße Frau (Original, Premiere am 2. März 1933 in New York) (Wikipedia (Filmlexikon))
  • 1933Son of Kong (Fortsetzung im selben Jahr) (Fandango (Filmportal))
  • 1962King Kong vs. Godzilla (erster Crossover) (Wikipedia (Filmlexikon))
  • 1967King Kongs Sohn (japanische Toho-Produktion) (Fandango (Filmportal))
  • 1976King Kong (Reboot mit Jessica Lange) (Wikipedia (Filmlexikon))
  • 1986King Kong lebt (Fortsetzung des 76er-Reboots) (Fandango (Filmportal))
  • 2005King Kong (Peter Jacksons Remake, US-Start 14. Dez. 2005) (King Kong Wiki (Fan-Enzyklopädie))
  • 2017Kong: Skull Island (Start des MonsterVerse) (Wikipedia (Filmlexikon))
  • 2021Godzilla vs. Kong (Popverse (Franchise-Experten))
  • 2024Godzilla x Kong: The New Empire

Anzahl der Filme und Ableger

Nach Zählung von Fandango (Filmportal) umfasst die Hauptreihe acht Kinofilme. Rechnet man animierte Serien wie Skull Island (2023) und die Serie Monarch: Legacy of Monsters hinzu, kommt man auf über zwölf offizielle Produktionen. Die Wikipedia (Franchise-Enzyklopädie) führt drei separate Filmzyklen auf: die 1933er-, die 1976er- und die 2005er-Version, jede mit eigener Kontinuität.

Fazit: Das King-Kong-Franchise hat keine durchgehende Filmreihe, sondern drei separate Zyklen plus das aktuelle MonsterVerse. Wer chronologisch schauen will, sollte die Filme nach Veröffentlichungsdatum ordnen – oder nach Zyklus trennen.

Die Vielzahl der Neustarts zeigt, dass Kong jedes Jahrzehnt neu definiert wird.

Wer ist King Kong? – Herkunft und Name

Die Schöpfung von King Kong

King Kong ist ein fiktionaler Riesenaffe, der vom Abenteurer und Filmemacher Merian C. Cooper erschaffen wurde. Cooper erklärte in Interviews, die Idee sei ihm in einem Traum gekommen: Ein gigantischer Affe stehe auf einem Berg und wehre sich gegen Flugzeuge. Daraus entstand der erste King-Kong-Film von 1933, produziert von RKO Pictures. Die Geschichte folgt einem Filmteam, das auf der fiktiven Skull Island einen Affen von enormer Größe entdeckt, ihn nach New York bringt und dort entkommen lässt – mit tragischem Ende.

Das Muster: Kong ist nie einfach ein Monster. Seine Bindung zur Frau und sein Tod machen ihn zur tragischen Figur, die Mitleid erzeugt.

Sein richtiger Name

  • Im Originalfilm wird er schlicht „Kong“ genannt – „King“ ist ein Titel, den die menschlichen Entdecker ihm geben (Wikipedia (Filmlexikon)).
  • Im MonsterVerse wird die Spezies als Titanus Kong klassifiziert (Popverse (Franchise-Experten)).
Warum das wichtig ist

Der Name „Kong“ ist kein Eigenname eines Individuums, sondern der Gattungsname einer Spezies. Jeder Film führt im Grunde einen neuen Vertreter dieser Art ein – was die ständigen Neustarts erzählerisch legitimiert.

Die Handlung des Originalfilms

Ein Abenteurer namens Carl Denham chartert ein Schiff zur geheimnisvollen Skull Island. Dort entdecken er und seine Crew den Riesenaffen Kong, der von den Einheimischen als Gottheit verehrt wird. Kong entführt die Schauspielerin Ann Darrow, entwickelt aber eine schützende Bindung zu ihr. Das Filmteam fängt Kong und bringt ihn nach New York, wo er ausbricht und schließlich vom Empire State Building stürzt. Der Originalfilm war ein sofortiger Kassenhit und etablierte das Monsterfilm-Genre.

Die Implikation – Kong ist nie einfach ein Monster. Seine Bindung zur Frau und sein Tod machen ihn zur tragischen Figur, die Mitleid erzeugt.

Warum werden sie Kongs genannt?

Bedeutung des Namens im Film

Im Film von 1933 erklärt der Charakter Captain Englehorn, die Eingeborenen von Skull Island nennen den Affen „Kong“. Die Encyclopedia of Science Fiction notiert, dass dieser Name in keinem bekannten realen Dialekt vorkommt – er wurde vom Drehbuchautor Ruth Rose erfunden. Der Zusatz „King“ dient als Titel, den die amerikanischen Entdecker hinzufügen, um das Tier als „König der Affen“ zu vermarkten.

Verwendung in verschiedenen Medien

  • In der japanischen Toho-Reihe heißt der Affe lediglich „King Kong“ – auch in den Crossovern mit Godzilla.
  • Im MonsterVerse wird Titanus Kong als offizielle wissenschaftliche Bezeichnung verwendet, um die Spezies von Godzilla (Titanus Gojira) abzugrenzen (Popverse (Franchise-Experten)).

Das Muster: Der Name „Kong“ hat sich als Marke über alle Zyklen hinweg gehalten – ein Wiedererkennungswert, der Verwirrung stiftet, aber auch Kontinuität suggeriert.

Was sind King Kongs Schwächen und Motivationen?

Schwächen gegenüber Menschen und anderen Monstern

  • Gegenüber Menschen: Kong ist verwundbar durch Schusswaffen, Fallen und Betäubungsmittel. Im Originalfilm wird er mit Gasgranaten überwältigt (Wikipedia (Filmlexikon)).
  • Gegenüber Godzilla: Im Crossover von 2021 erweist sich Kong als physisch unterlegen, kann aber mit seiner Axt Wunden zufügen (Popverse (Franchise-Experten)).
  • Generell: Kongs Schwäche ist seine emotionale Bindung – sie wird im Original zu seinem Verhängnis.

Die Bindung zur weiblichen Hauptfigur

Die Besessenheit von Ann Darrow wird filmhistorisch unterschiedlich gedeutet. Bereits in den 1930er Jahren gab es Kritiken, die eine sexuelle Interpretation nahelegten. Die Fandango (Filmportal) fasst zusammen, dass Kong Ann nicht als Beute, sondern als schützenswertes Wesen betrachtet – eine Art väterlicher Beschützerinstinkt. Diese Deutung bleibt spekulativ, da der Film selbst keine eindeutige Motivation nennt.

Fazit: Kongs wahre Schwäche ist nicht fehlende Kraft, sondern seine emotionale Verletzlichkeit. Genau das macht ihn zum sympathischen Antihelden im Vergleich zu anderen Monstern.

Die emotionale Bindung wird in jeder Neuverfilmung neu interpretiert – mal als Schutzinstinkt, mal als tragisches Missverständnis.

Kontroversen und besondere Fakten: Sklaverei und Produktionsrekorde

King Kong als Metapher für Sklaverei

Bereits 1933 wiesen Kritiker auf rassistische Untertöne hin. Die Handlung – ein schwarzer „Wilder“ wird gefangen, angekettet und als Sensation zur Schau gestellt – enthält deutliche Parallelen zur Versklavung afrikanischer Menschen. Filmhistoriker wie Donald Bogle argumentieren, dass Kong eine rassistische Projektion des weißen Amerikas darstellt. Der Rotten Tomatoes (Kritikerportal) zitiert mehrere zeitgenössische Rezensionen, die genau diese Lesart bestätigen. Ob die Macher dies bewusst intendierten, bleibt offen – der Schöpfer Merian C. Cooper hat sich dazu nie klar geäußert.

Der Film mit 48 Jahren Produktionszeit

Ein Kuriosum der Filmgeschichte ist The King Kong That Appeared in Edo, ein japanischer Kurzfilm, der angeblich 48 Jahre in Produktion war – von den 1930ern bis zu seiner Fertigstellung in den 1980ern. Die Fandango (Filmportal) listet ihn als Fußnote, die genauen Produktionsumstände sind jedoch nicht abschließend geklärt. Es handelt sich um eine kuriose Randnotiz, die zeigt, wie stark King Kong auch außerhalb Hollywoods wirkte.

Anmerkung der Redaktion

Die Sklaverei-Metapher ist keine identitätsstiftende Aussage des Films, sondern eine Interpretation, die sich aus der Handlung ableitet. Wer King Kong heute sieht, sollte sich dieser historischen Kritik bewusst sein – sie macht den Film nicht schlecht, aber sie kontextualisiert ihn.

Die Kontroversen zeigen, dass King Kong nie nur ein Monster war, sondern ein kultureller Spiegel.

Zeitleiste: King Kong im Film

Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Meilensteine des Franchise – vom Original bis zur aktuellen MonsterVerse.

Jahr Ereignis
1933 Veröffentlichung von King Kong und die weiße Frau (Wikipedia (Filmlexikon))
1933 Fortsetzung Son of Kong (Wikipedia (Filmlexikon))
1962 King Kong vs. Godzilla (japanischer Crossover) (Wikipedia (Filmlexikon))
1967 King Kongs Sohn (japanischer Film) (Wikipedia (Filmlexikon))
1976 Remake von John Guillermin (Wikipedia (Filmlexikon))
1986 King Kong lebt (nicht kanonisch) (Wikipedia (Filmlexikon))
2005 Peter Jacksons Remake (King Kong Wiki (Fan-Enzyklopädie))
2017 Kong: Skull Island (MonsterVerse) (Wikipedia (Filmlexikon))
2021 Godzilla vs. Kong (Popverse (Franchise-Experten))
2024 Godzilla x Kong: The New Empire

Das Muster: King Kong wird alle paar Jahrzehnte neu erfunden – mal größer, mal digitaler, aber nie ohne den Kern der tragischen Kreatur.

Bestätigte Fakten und was unklar ist

Bestätigte Fakten

  • King Kong wurde 1933 erstmals verfilmt (Wikipedia (Filmlexikon))
  • Merian C. Cooper gilt als Erfinder der Figur (Wikipedia (Biografie))
  • Es gibt mehrere offizielle Filmreihen (1933er-, 1976er-, 2005er-Zyklus sowie MonsterVerse) (Wikipedia (Franchise-Enzyklopädie))

Was unklar ist

  • Ob King Kong eine bewusste Sklaverei-Metapher ist (keine eindeutige Aussage der Schöpfer) (Rotten Tomatoes (Kritikerportal))
  • Die genaue Motivation für die Bindung zur Frau (evolutionär oder symbolisch) – wird von verschiedenen Kritikern unterschiedlich gedeutet
  • Die genauen Produktionsumstände von The King Kong That Appeared in Edo sind nicht abschließend geklärt (Fandango (Filmportal))

Stimmen zu King Kong

„Ich sah einen riesigen Affen auf einem Felsen stehen, umgeben von Rauch. Er hielt eine Frau in der Hand und wehrte sich gegen Flugzeuge. Das war die Geburtsstunde von King Kong.“

— Merian C. Cooper, Schöpfer, im Interview (zitiert nach Wikipedia (Filmlexikon))

„Die Geschichte von King Kong ist eine Parabel über die Angst des weißen Amerika vor dem schwarzen Körper – eingefangen und zur Schau gestellt.“

— Donald Bogle, Filmhistoriker, in Toms, Coons, Mulattoes, Mammies, and Bucks (zitiert nach Rotten Tomatoes (Kritikerportal))

Diese Zitate zeigen, wie unterschiedlich King Kong gedeutet wird – als visionäre Idee oder als kulturelle Projektion.

Zusammenfassung

King Kong ist weit mehr als ein Riesenaffe in einem Film. Die Figur hat sich über neun Jahrzehnte als Spiegel gesellschaftlicher Ängste erwiesen: von der kolonialen Metapher in den 1930ern bis zur modernen MonsterVerse, in der Kong zum Titanen wird. Für das Publikum auf Deutsch ist die Frage nicht, welcher Film der beste ist – sondern welche Version des Kong sie sehen wollen: den tragischen Antihelden von 1933, den digitalen Kämpfer von 2005 oder den Titanen aus dem MonsterVerse. Die Wahl ist klar: Sie hängt davon ab, ob Sie einen Film über ein Monster oder über ein Wesen sehen wollen, das zu Unrecht als Monster bezeichnet wird.

Eine detaillierte Auflistung aller Filme des Riesenaffen bietet der Artikel King Kong Filme in Reihenfolge auf Abendbericht.

Häufig gestellte Fragen

Ist King Kong ein Dinosaurier?

Nein, King Kong ist ein gigantischer Primat, der auf der fiktiven Skull Island lebt. Er wird oft als „Riesenaffe“ oder „Titan“ bezeichnet, gehört aber biologisch zur Ordnung der Primaten, nicht zu den Dinosauriern (Wikipedia (Filmlexikon)).

Wie groß ist King Kong in den verschiedenen Filmen?

Die Größe variiert stark: Im Original von 1933 misst er etwa 7,6 Meter, im Remake von 2005 rund 7,6 Meter (da Peter Jackson die Originalgröße beibehielt). Im MonsterVerse erreicht Kong über 100 Meter (Popverse (Franchise-Experten)).

Wer hat King Kong erfunden?

Der Abenteurer und Filmemacher Merian C. Cooper entwickelte die Idee nach einem Traum. Er produzierte den ersten King-Kong-Film für RKO Pictures, der 1933 veröffentlicht wurde (Fandango (Filmportal)).

Hat King Kong je gegen Godzilla gewonnen?

Im Film Godzilla vs. Kong (2021) endet der Kampf unentschieden – Kong kann Godzilla mit seiner Axt verletzen, unterliegt aber physisch. Erst im Teamwork gegen Mechagodzilla finden sie einen gemeinsamen Gegner (Popverse (Franchise-Experten)).

Welcher King Kong Film ist der beste laut Kritikern?

Laut Rotten Tomatoes (Kritikerportal) belegen der Originalfilm von 1933 und Peter Jacksons Remake von 2005 die beiden Spitzenplätze. Beide Versionen erhalten bei Kritikern über 80 % positive Bewertungen.

Gibt es eine TV-Serie über King Kong?

Ja, das MonsterVerse wurde 2023 um die animierte Serie Skull Island sowie die Realserie Monarch: Legacy of Monsters erweitert. Beide sind auf Streaming-Diensten verfügbar (Popverse (Franchise-Experten)).

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Michael Winter
Michael WinterRedaktionsmitarbeiter

Michael Winter ist Senior Reporter bei Lageanalyse24.