
Nach fünf Filmen und über einem Jahrzehnt hat Daniel Craig die Doppel-Null-Nummer niedergelegt – endgültig. Der 25. Bond-Film schließt eine Ära ab, wirft aber eine offene Frage auf: Wer folgt auf einen Darsteller, der die Figur physisch und emotional neu definierte?
Regisseur: Cary Joji Fukunaga · Hauptdarsteller: Daniel Craig · Erscheinungsjahr: 2021 · Filmnummer: 25. James-Bond-Film · Originaltitel: No Time to Die
Kurzüberblick
Die folgende Übersicht fasst das gesicherte Wissen zum Film und die verbleibenden Unklarheiten strukturiert zusammen.
- 25. Film der Reihe und Daniel Craigs letzter (Nordisch.info)
- Kinostart in Deutschland am 30. September 2021 (Filmtourismus.de)
- Drehstart auf Jamaika am 28. April 2019 (Wikipedia)
- Offizieller Nachfolger von Daniel Craig noch nicht bekannt (gutefrage.net)
- Genauer Starttermin des nächsten Bond-Films unbekannt (gutefrage.net)
- Gerüchte um Nachfolger zirkulieren seit 2021
- Spekulationen über mögliche Rückkehr trotz Bonds Tod
- Eon Productions bereitet offenbar Neustart vor
- Zahlreiche Namen als mögliche Darsteller im Gespräch
Die folgende Tabelle fasst die zentralen Produktionsdaten und Kennzahlen des Films zusammen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Laufzeit | 163 Minuten |
| Kinostart DE | 30. September 2021 |
| Budget | ca. 250 Mio. USD |
| Einnahmen | über 770 Mio. USD |
| Regisseur | Cary Joji Fukunaga |
| Hauptdarsteller | Daniel Craig |
War „Keine Zeit zu sterben“ der letzte James Bond?
Mit „Keine Zeit zu sterben“ endete eine Ära. Es ist der 25. Film der James-Bond-Reihe und gleichzeitig Daniel Craigs fünfter und letzter Auftritt als 007. Der Brite unterschrieb seinen Vertrag erst im August 2017 – nach monatelangen Spekulationen, ob er überhaupt zurückkehren würde (Wikipedia). Der Vertrag soll ihm 50 Millionen Pfund eingebracht haben.
Produktionshintergrund
Die Produktion wurde von Beginn an von hohen Erwartungen begleitet. Der offizielle Drehstart erfolgte am 28. April 2019 auf Jamaika – dem Geburtsort von Ian Fleming, dem Schöpfer der Romanfigur James Bond (Wikipedia). Wenig später, Mitte Mai 2019, verletzte sich Craig am Knöchel, was die Dreharbeiten vorübergehend stoppte.
Die Verletzung zeigt, wie physisch anspruchsvoll ein Bond-Dreh ist – selbst für einen Darsteller, der zuvor zwei Filme absolviert hatte. Für Eon Productions war die frühzeitige Verletzung Craigs ein erhebliches Risikomanagement-Problem.
Daniel Craigs Abschied
Bereits nach „Spectre“ (2015) hatte Craig öffentlich erklärt, er wolle sich lieber „die Pulsadern aufschneiden“, als noch einmal den britischen Geheimagenten zu spielen. Doch letztlich überzeugte ihn ein lukrativer Vertrag zurückzukehren (Wikipedia). Sein Abschied fiel entsprechend emotional aus.
„Ich liebe Schottland, und ich liebte es, dorthin zurückzukehren und dort zu filmen.“
— Daniel Craig, James-Bond-Darsteller (Nordisch.info)
Die Bedeutung von Craigs Ära lässt sich an den Zuschauerzahlen ablesen: Allein „Keine Zeit zu sterben“ spielte über 770 Millionen US-Dollar ein. Seine fünf Filme – Casino Royale, Quantum of Solace, Skyfall, Spectre und No Time to Die – haben die Reihe modernisiert und kommerziell auf ein neues Niveau gehoben.
Regisseur Cary Joji Fukunaga nutzte die Gelegenheit, Bonds Ende bewusst als Neuanfang zu gestalten. Die Figur sollte neu definiert werden, nicht nur ein letztes Abenteuer absolvieren.
Wo wurde „Keine Zeit zu sterben“ gedreht?
Der Film wurde an 66 Drehorten in 15 Ländern auf fünf Kontinenten gedreht – eine rekordverdächtige Anzahl für die Bond-Reihe. Die Produktion reiste von den schottischen Highlands bis in die engen Gassen von Matera in Süditalien.
Wichtige Drehorte
In Schottland fanden die Dreharbeiten im Juli 2019 statt, insbesondere in Aviemore und im Cairngorms National Park sowie auf dem Ardverikie Estate nahe Kinloch Laggan (Nordisch.info). Das Anwesen Ardverikie Estate war zuvor bereits für „The Crown“ und „Outlander“ genutzt worden – ein Beweis für seine dramatische Eignung als Filmkulisse.
- Schottland: Cairngorms National Park, Buttersteep Woods im Windsor Great Park
- Süditalien: Matera mit Piazza San Giovanni Battista, Gravina in Puglia
- Jamaika: San San Beach, Geejam Hotel, Ian Flemings Villa in Port Antonio
- Norwegen: Storseisund-Brücke, Nittetal
- London: Außenfassade des Verteidigungsministeriums in Whitehall, Vauxhall-Brücke
Die internationale Streuung der Drehorte unterscheidet „Keine Zeit zu sterben“ deutlich von früheren Filmen wie „Skyfall“ (2012), der ebenfalls Schottland nutzte, aber weniger global orientiert war.
Eindrucksvollste Locations
Besonders die Verfolgungsjagd durch Matera sticht heraus. Die süditalienische Stadt bot mit ihren engen Gassen, dem Sasso Caveoso und dem Sasso Barisano spektakuläre Kulissen für Actionszenen (Italia.it). Gravina in Puglia lieferte mit dem archäologischen Park von Botromagno den Friedhof, in dem eine Schlüsselszene spielt.
Die Drehorte erzählen auch eine Geschichte über Bonds globale Reichweite: von den rauen Highlands bis zu karibischen Stränden. Diese geografische Spannbreite unterscheidet NTTD von früheren Filmen wie „Skyfall“ (2012), der ebenfalls Schottland nutzte, aber weniger international orientiert war.
Für Innenaufnahmen nutzten die Produzenten die Pinewood Studios nahe London – das seit Jahrzehnten als Heimat der Bond-Produktion gilt (Wikipedia). Die Färöer-Inseln rundeten das Spektrum der nordeuropäischen Schauplätze ab.
Ist James Bond in „Keine Zeit zu sterben“ gestorben?
Die kurze Antwort: Ja. James Bond stirbt am Ende des Films durch eine Explosion auf einer vergifteten Insel, um die Welt vor dem Terrorvirus des Schurken Safin zu retten (JamesBond.de).
Das kontroverse Ende
Der Tod von James Bond sorgte bei Fans und Kritikern für Diskussionen. Regisseur Cary Joji Fukunaga erklärte, er habe das Ende bewusst so gestaltet, um die Figur neu zu definieren. Trotz Bonds Tod zeigt der Abspann die Texttafel „James Bond will return“ – ein paradoxer Schluss.
Spoiler-freie Erklärung
Für Zuschauer, die den Film noch nicht gesehen haben: Die finale Szene spielt auf Safins Insel. Bond infiziert sich mit dem tödlichen Virus, als er Madeleine Swann und ihre Tochter rettet. Um zu verhindern, dass das Virus in die falschen Hände gerät, zündet Bond eine Sprengladung und opfert sich selbst.
Wer wird Nachfolger von Daniel Craig?
Bis dato (Stand: Mitte 2024) hat Eon Productions keinen offiziellen Nachfolger für Daniel Craig bekannt gegeben. Die Gerüchteküche brodelt dennoch.
Gerüchte um Kandidaten
Zahlreiche Namen werden in der Gerüchteküche gehandelt. Die Spekulationen reichen von etablierten Schauspielern bis zu Newcomern. Konkrete Informationen von offizieller Seite gibt es nicht – die Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson halten die Karten noch close.
Callum Turner als Favorit
Ein Name, der in den vergangenen Jahren regelmäßig auftauchte, ist Callum Turner. Der britische Schauspieler hat durch seine Rollen in „Fantastic Beasts“ und „Peaky Blinders“ internationale Bekanntheit erlangt. Allerdings: Weder Eon noch MGM haben sich zu dieser oder anderen Spekulationen offiziell geäußert.
Die Herausforderung für das Studio ist erheblich. Nach Craig, der die Figur physisch und emotional neu definierte, braucht es einen Darsteller, der sowohl charismatisch als auch glaubwürdig in der Rolle wirkt. Die Messlatte liegt hoch.
Warum behauptet „Keine Zeit zu sterben“, dass James Bond zurückkehren wird?
Die Texttafel „James Bond will return“ ist eine Tradition der Reihe seit 1977 – seit „The Spy Who Loved Me“. Sie signalisiert Kontinuität, unabhängig vom Ausgang des jeweiligen Films.
Ende des Films
Die Botschaft „James Bond will return“ erscheint im Abspann von „Keine Zeit zu sterben“ trotz Bonds Tod – ein bewusster narrativer Kniff. Die Produzenten nutzen die Tradition, um die Zukunft der Reihe zu betonen, selbst wenn die Hauptfigur physisch nicht mehr existiert.
Zukunft der Reihe
Mehrere Szenarien sind denkbar: ein Neuanfang mit neuem Darsteller und neuer Prämisse, eine Zeitreise-Story oder eine weibliche Figur als neue 007. Barbara Broccoli, die langjährige Produzentin, hat mehrfach betont, dass die Reihe evolutionär weitergehen wird.
Für Fans in Deutschland und international ist die Frage „Wer kommt als nächster Bond infrage?“ mehr als Nostalgie – sie bestimmt, ob die Marke ihre kulturelle Relevanz behält. Die Wahl des Nachfolgers wird die Bond-Reihe für das nächste Jahrzehnt definieren.
Die Produzenten stehen vor der Aufgabe, eine Ikone zu ersetzen. Der nächste Darsteller muss nicht nur schauspielern können, sondern eine kulturelle Institution weiterführen.
Zeitleiste: Produktion und Nachfolge
Die Geschichte von „Keine Zeit zu sterben“ beginnt lange vor dem Kinostart und reicht bis in die Gegenwart der Spekulationen um die Zukunft.
Die folgende Zeitleiste dokumentiert die wichtigsten Meilensteine von der Vertragsunterschrift bis zur aktuellen Nachfolgedebatte.
| Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| Nach „Spectre“ (2015) | Craig lehnt zunächst weiteren Bond-Film ab |
| August 2017 | Craig bestätigt Rückkehr für 50 Millionen Pfund |
| 28. July 2019 | Offizieller Drehstart auf Jamaika |
| Mitte Mai 2019 | Craig verletzt sich am Knöchel auf Jamaika |
| Juli 2019 | Schottland-Dreharbeiten in Aviemore |
| 30. September 2021 | Kinostart in Deutschland |
| 2021–heute | Nachfolgedebatte und Spekulationen |
Die Dreharbeiten erstreckten sich über rund zweieinhalb Jahre, einschließlich coronabedingter Verzögerungen. Der Kinostart wurde mehrfach verschoben, bevor der Film im September 2021 endlich Premiere feierte.
Bestätigt
Die folgenden Fakten sind durch mindestens eine verifizierbare Quelle belegt.
- Daniel Craig spielt seinen letzten Bond
- Filmende mit dem Tod von 007
- „James Bond will return“ im Abspann
- 66 Drehorte in 15 Ländern
Unklar
Diese Punkte bleiben bis zur offiziellen Bestätigung durch Eon Productions Spekulation.
- Nächster Bond-Darsteller (keine offizielle Bestätigung)
- Genauer Starttermin des nächsten Films
- Welche Kontinuitätselemente übernommen werden
Zitate und Stimmen
„Ich liebe Schottland, und ich liebte es, dorthin zurückzukehren und dort zu filmen.“
— Daniel Craig, James-Bond-Darsteller (Nordisch.info)
„Er wolle sich lieber ‚die Pulsadern aufschneiden‘, als noch einmal den britischen Geheimagenten zu spielen.“
— Daniel Craig, James-Bond-Darsteller (Wikipedia)
Die beiden Zitate von Craig zeigen die Spannung seiner Beziehung zur Rolle: Einerseits die öffentliche Erschöpfung nach Jahren in der Doppel-Null-Identität, andererseits die private Leidenschaft für die Schauplätze und das Handwerk.
Wann läuft „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ im TV?
Der Film hatte seine Deutschland-Premiere am 30. September 2021 in den Kinos. Seitdem wurde er mehrfach im Free-TV und auf Streaming-Plattformen gezeigt. Aktuelle Ausstrahlungstermine finden sich auf den Websites der Sender und Plattformen.
Welches Auto fährt Bond in „Keine Zeit zu sterben“?
In „Keine Zeit zu sterben“ fährt Bond unter anderem einen Aston Martin DB5 – das klassische Bond-Fahrzeug mit Gadgets. Auch ein Land Rover Defender und ein speziell umgebautes Fahrzeug für Verfolgungsjagden kommen zum Einsatz.
Was ist die Musik in „Keine Zeit zu sterben“?
Der Titelsong „No Time to Die“ wurde von Billie Eilish gesungen und produziert – ein historischer Moment, da sie damit die youngest Grammy-Gewinnerin als Bond-Titelsong-Interpretin wurde. Der Soundtrack stammt von Hans Zimmer.
Wie bewerten Kritiker „Keine Zeit zu sterben“?
Der Film erhielt überwiegend positive Kritiken. Gelobt wurden Craigs Abschiedsdarstellung, die Bildsprache und Hans Zimmers Score. Kritisiert wurden vereinzelt die Laufzeit und narrative Entscheidungen beim Tod der Hauptfigur.
In welcher Reihenfolge die 007-Filme schauen?
Für Craig-Fans: Casino Royale (2006), Quantum of Solace (2008), Skyfall (2012), Spectre (2015), Keine Zeit zu sterben (2021). Wer die gesamte Reihe chronologisch nach Erscheinungsjahr sehen möchte, findet Online-Guides mit vollständigen Listen.
Wer ist der Schurke in „Keine Zeit zu sterben“?
Der Antagonist ist Safin, gespielt von Rami Malek. Safin ist ein mysteriöser Terrorist, der ein tödliches Virus als Waffe einsetzt und eine persönliche Verbindung zu Madeleine Swann hat.
Gibt es „Keine Zeit zu sterben“ auf Joyn?
Die Streaming-Plattform Joyn hat den Film nach der Kinoauswertung in ihr Programm aufgenommen. Aktuelle Verfügbarkeit und mögliche kostenpflichtige Zusatzinhalte sollten direkt auf der Plattform geprüft werden.
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